Leserbriefe

Auf Schiene

Brief von Silke Hinterwaldner an STA-Generaldirektor Joachim Dejaco in ff 6/26 wegen der 15-Minuten-Zugpause in Bruneck

Liebe Silke Hinterwaldner, erst mal alles Gute zum kürzlichen Geburtstag und schön, dass Sie immer noch auf Schiene sind.
Ja, es hat in den ersten Tagen bisschen hat’s gezwickt auf der Pustertalbahn. Ein paar Weichen haben gestreikt, Schranken­motoren wollten nicht wie sie sollten und dann haben auch noch zwei Hirsche – einer mit Geweih wurde vom Zug erfasst und einer in einem Auto ist zwischen den Schranken stecken geblieben – der Bahn einen Streich gespielt.
Zu Ihrem eigentlichen Anliegen aber, den 15 Minuten Aufenthalt in Bruneck, in kurzen Worten Folgendes: weil für die Riggertalschleife der Fahrplan – auch in Abstimmung mit allen Schulen und den Kollegen in Osttirol – umgestellt wurde, die Baustelle aber noch eine Extraschleife dreht, ist der Fahrplan in Bruneck gesplittet: das obere Pustertal ist schon auf „Riggertalschleife“ umgestellt, während das untere Pustertal am Fahrplan der Brennerbahn hängt, um in Franzensfeste die Anschlüsse nach Bozen zu erreichen.
Ich kann nur sagen: schade, dass es uns Mobilitätsmenschen nicht gelungen ist, das besser zu erklären. Zum Glück aber gibt’s Hannes Sigmund, ein begeisterter ­Verkehrsbeobachter. Was hinter diesen 15 Minuten steckt, hat er ausführlich und trotzdem in einfachen ­Worten auf seinem Instagram-Kanal @verkehrsinfos_it_ erklärt.
Manchmal glaubt man leichter einem Mitmenschen als den „Experten“. Auf weiterhin gute Fahrt,
Ihr Joachim Dejaco

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