Seit zwei Jahrzehnten sind sich alle einig: Südtirols Gesundheitssystem muss digitaler werden. Aber die Lage ist nicht besser, sondern schlimmer geworden. Wie ist das möglich?
Leserbriefe
Warten auf den Frühling
Aus ff 09 vom Donnerstag, den 26. Februar 2026
ff 8/26 über den ersehnten Frieden in der Ukraine nach vier Jahren Krieg
Zum sogenannten Friedensplan „Diktat“ von Donald Trump für die Ukraine: Alles wiederholt sich in irgendeiner Form. Auf die Amis ist kein Verlass! Das kann man schon aufgrund ihrer eigenen Geschichte festhalten. Wie sie mit der eigenen Urbevölkerung umgegangen sind, sagt alles. Was mich wundert, ist die Reaktion unserer viel gepriesenen Historiker. Eine Frage: Sind diese total italophil? General Cadorna hat im Namen von Re Viktor Emanuel den Befehl für den Spaziergang durch Tirol befohlen, der hat 3 ½ Jahre gedauert, ohne einen Meter Tiroler Boden zu erobern. Erst nachdem die österreichischen Soldaten die Waffen niedergelegt hatten, konnte General Diaz bis Innsbruck marschieren. Beim „Friedens-Diktat“ von Saint Germain hat US-Präsident Wilson Österreich auf Südtirol zu verzichten erpresst, indem er Südtirol Italien zugesprochen hat, trotz seiner Zusicherung zur Respektierung der ethnisch sprachlichen Grenzen in seinem bekannten 14-Punkteplan.
Trump verlangt nun so wie damals Wilson auf den noch ebenso nicht militärisch eroberten Teil vom Donbas zu verzichten für einen ominösen Friedensschluss mit Russland. Ich kann nur sagen, ein falscher Freund ist schlimmer wie ein ehrlicher Gegner oder Feind.
Auch anlässlich des Friedensvertrages von Paris 1946 hat wiederum der US-Präsident die Rückkehr Südtirols zu Österreich verhindert. Man hat uns Südtirolern zwar eine „volle“ Autonomie versprochen, die aber mit allen möglichen politischen, juristischen Winkelzügen verhindert, abgeschwächt, umgangen, ja sogar zeitweise mit politisch-polizeilichen Maßnahmen untergraben wurde und ins Gegenteil verkehrt wurde – siehe Toponomastik-Handhabe.
Josef Winkler, Planeil/Mals
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