Wie Rassismus funktioniert. Und was man bei einem Anti-Rassismus-Training über sich selbst erfährt.
Leserbriefe
Grubenkämpfe
Aus ff 12 vom Donnerstag, den 19. März 2026
ff 9/26 hat berichtet, wie der Schotterabbau Gemeinden und Wirtschaft entzweit
Das Südtiroler Baukollegium droht mit steigenden Baukosten. Die bestehenden Steinbrüche/Schottergruben seien erschöpft, ergo brauche es neue mineralische Rohstoffquellen. Dies bedeutet, der Natur neue Wunden zuzufügen. Südtirol sollte/muss zum Schutz des Klimas und unter Berücksichtigung eines reichlichen Waldbestandes verstärkt Holz als Baustoff für den Hochbau verwenden. Die Forschung empfiehlt dieses als klimafreundlichstes, für Menschen „gesündestes“ Baumaterial. Einige am Bau verwendete Materialien erweisen sich produktionsbedingt als Klimakiller. Ihre Herstellung benötigt viel Energie. Lehmziegel müssen mit 1.100 °C gebrannt werden. Die Produktion von Zement erfordert 1.200 °C. Die Schmelzzonen im Hochofen liegen beim Eisen bei 1.600 °C, bei Baustahl um die 2.000 °C.
Zudem belasten all diese Produkte ob ihrer weiten Zulieferung zusätzlich die Umwelt (Treibstoff, Abgase, Verkehrsdichte), Holz hingegen (Schnee, Windbruch, und Borkenschlag) verkommt schutz- und nutzlos. Stimmt es, wie behauptet wird, dass heimisches Holz für den Hochbau ungeeignet ist? Hochbauten, zum Beispiel in den USA (87 Meter hoch), Norwegen (85) Österreich (74), Schweden (73), widerlegen derartige Informationen. Auch hat Südtirol bereits Unternehmen, die derartige Konstruktionen zu erstellen verstehen.
Werner Rizzi Ladinser, Brixen
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