Leserbriefe

Immer schön rechts

ff 11/26 über Robert Alexander Steger, der die rechte Flanke der SVP abdecken will

Mit großer Verwunderung haben wir in den letzten Wochen und Monaten Ihre Auftritte bzw. Stellung­nahmen in den verschiedenen heimischen Medien zur Kenntnis genommen.
Wir möchten zwei Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit anführen.
In der Sendung Pro und Contra von Rai Südtirol vom 27. Jänner 2026 zum Thema Olympische Spiele mit Frau Claudia Plaikner und Ihnen verlassen Sie an einem bestimmten Punkt die ­sachliche Diskussionsebene und werden parteipolitisch. Sie werfen ihrem Gegenüber die Verwendung von ­„Ideologien von linksgrüner Seite“ vor.
Im Artikel „Eure Ökoparty ist vorbei“ in der Ausgabe der Tageszeitung vom 13. März 2026 bezeichnen Sie die ­Kritikerinnen des Bettenstopps als „liebe Ökosozialisten“. Diese Wortwahl ist nicht nur zynisch, sondern zeugt von mangelndem Respekt gegenüber Andersdenkenden.
Wer berechtigte Kritik durch Schlagworte ent­wertet, verlässt den Boden des ­demokratischen Diskurses.
Wir erwarten uns von Ihnen, dass Sie in Ihrer Funktion als Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal Personen mit anderen Meinungen mit Achtung und Wertschätzung begegnen und diese nicht in eine parteipolitische Ecke drängen.
Es geht darum, miteinander zu reden, Argumente zu diskutieren, den anderen zuzuhören und gemeinsam Lösungen und/oder Kompromisse zu finden. Dies zeichnet Demokratie aus.

Leni Adang, Marlies Pallhuber, Lois Pallua, Christoph Staggl, St. Lorenzen

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.