Leserbriefe

Sie machen vor nichts halt

Leitartikel von Alexandra Aschbacher in ff 14/26 über die Hetze von Jürgen Wirth Anderlan und der Südtiroler Freiheit

Bestimmte Leute aus bestimmten ideologischen Ecken machen in der Tat vor nichts halt. So etwas stellt jeder fest, der das Reden und Handeln eines Kasperles verfolgt, das im Augenblick im Weißen Haus in Washington die Rolle des Präsidenten der Vereinigten Staaten spielt.
Als Beispiele seien diesbezüglich die von Mr. Donald Trump veranlasste Intervention in Venezuela und dessen Ambitionen in Sachen Grönland genannt – gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung, die man überhaupt nicht nach ihrer Meinung gefragt hat.
Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Schlimme so nah ist? Wenn Minderjährige fotografiert oder gefilmt werden, muss – und das weiß der Verfasser dieser Stellungnahme aus eigener Erfahrung als Pädagoge – eine Erlaubnis vonseiten der Eltern der Jugendlichen eingeholt werden. Wenn jemand Kindergartenkinder filmt und die Aufnahme ins Netz stellt oder über sogenannte soziale (?) Medien zugänglich macht, handelt es sich zweifelsfrei um eine Veröffentlichung. Liegt kein Einverständnis vonseiten der Elternhäuser beziehungsweise der Erziehungsberechtigten vor, muss eindeutig eine rechtswidrige Handlung vorliegen.
In einem solchen Fall könnten – und sollen wohl – die Urheber vor Gericht gestellt werden und die strafrechtlichen Folgen tragen müssen. Diese oder eine ähnliche Art der Reaktion gebührt jenen, die sich über rechtliche Bedingungen und Vorgaben hinwegsetzen, ihnen sollen Grenzen gesetzt werden, die sie, ähnlich wie Weidevieh einen elektrischen Zaun, schmerzlich wahrnehmen.
Georg Lezuo, Bozen
Alexandra Aschbacher wirft der Südtiroler Freiheit von Sven Knoll und JWA Hetze gegen alles Linke, Grüne, gegen die „Schnops und Vernatsch Partei“ SVP vor. Sie schürten Angst und Hass, seien auf Zerstörung aus, so die Redakteurin der ff. Sie erwähnt auch den Post von JWA über Namen ausländischer Kinder in einem Kindergarten. „Wir dürfen diesem Treiben nicht tatenlos zuschauen“, schreibt sie.
Jo geat’s nou! Ich war kürzlich in Neumarkt, um in der Sanität einen Bluttest vorzumerken. Ich glaubte, mich in einem Bazar in Masar-e Scharif in Afghanistan zu befinden. Mir war echt „schleierhaft“ vor lauter vermummter Damen. Den Dialekt, den sie sprachen, konnte ich beim besten Willen unmöglich verstehen.
Sven Knoll und JWA haben recht. Die Zeit wird euch linken Ignoranten noch die Augen öffnen, wo dieses Treiben hinführen wird. Journalisten sollten unabhängige und objektive Berichterstattung machen. Wenn Sie, Frau Aschbacher, Ihre Gedanken so niederschreiben, sollten Sie selbst in die Politik zu den Grünen gehen oder Beruf wechseln. So einen Leitartikel zu verfassen, zeugt von mir aus von mangelnder Professionalität. Ich würde dafür eine Weile Berufsverbot verhängen.
Egon „Hofrat“ Giovanelli, Tramin

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