Unter dem Motto „Celebrate Life. Create Hope“ fand am Donnerstagabend auf Schloss Maretsch in Bozen erstmals die „Red Night of Hope“ statt. Der Benefizabend zugunsten der Südtiroler Ärzte für die Welt brachte 51.500 Euro ein. Fotos: Christoph Blaas und Manfred Mair
Leserbriefe
Holt die Frauen zurück
Warum die Wirtschaft auf die Mütter angewiesen ist: Titelgeschichte in ff 13/26
Wenn ich den Artikel von Silke Hinterwaldner und das Interview mit Evelyn Kirchmaier lese, stelle ich fest, dass alle mehr oder weniger der Meinung sind, Mütter sollten nach der Geburt schneller an ihre Arbeitsplätze zurück, wenn möglich nicht nur in Teilzeit. Alle sind sich einig: Dafür braucht es Kitas, Großeltern, längere Kindergartenzeiten, kürzere Schulferien und eine geeignete Sommerbetreuung.
Ich frage mich: Hat man hier nicht das Wesentliche vergessen? Was ist gut für das Kind? Was für die Mutter? Man fragt nur, was ist gut für die Wirtschaft.
Warum werden die jungen Mütter dafür bestraft, dass sie ihre Kleinen gern haben, ja lieben, und sich entscheiden daheim zu bleiben oder Teilzeit zu arbeiten. Die Strafe ist eine geringere Rente, auch Altersarmut genannt. Das mutet unsere Gesellschaft diesen Müttern zu.
Das Land Südtirol sollte, gemeinsam mit den Unternehmern, sofort einen Fonds ins Leben rufen und finanzieren, der „allen“ Frauen ab der Geburt ihrer Kinder für drei Jahre alle anfallenden Rentenabgaben bezahlt. Die Mamas sollen dann selbst entscheiden dürfen, ob sie diese Zeit bei ihren Kleinen verbringen oder bei der Arbeit.
Wir sind ein reiches Land und müssen uns das leisten. Es gibt langfristig keine bessere Investition für Südtirol als eine Investition in Kinder und in Mütter, die ihre Kinder lieben. Das haben sie längst verdient! Das ist Zukunft!
Leo Moroder Montblanc, St. Ulrich
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