Die Autonomiereform ist durch. Der Landeshauptmann misst ihr historische Bedeutung zu. Ob das zutreffend ist, das muss sich erst zeigen.
Leserbriefe
Mutter ist man an jedem Tag
Aus ff 21 vom Donnerstag, den 21. Mai 2026
Keine Blumen, keine Pralinen bitte, sondern Gleichheit für die Frauen! Leitartikel in ff 20/26
Wir finden blumige Worte und untermalen das Ganze mit einem Strauß Blumen, Pralinen oder Frühstück im Bett. Das ist das „klassische Muttertagsritual“. Es ist ein Danke für’s Mutter-Sein, für den guten Rat und die gute Tat zu jeder Tages- und Nachtzeit und die vielen anderen größeren und kleineren Hilfestellungen in unserem Alltag.
Doch das ausdrückliche Dankeschön darf nicht auf diesen einen Tag beschränkt bleiben, denn Mutter ist man auch die anderen 364 Tage. Oft ist die „Überhöhung“ am Muttertag auch ein „Greenwashing“ für zu viel selbstverständlich erachtete Dinge im Jahreslauf. Wertschätzung gibt es nicht nur an einem fixen Termin, denn sonst ist der Tag „kommerzialisiert“ und kann niemals all das anerkennen, was Mütter und Frauen täglich leisten.
Thomas Malfertheiner, Bozen
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