Bahn – Bozen/Meran: (aa) Der Zug von Bozen nach Meran ist, man muss es so sagen, ein Bummelzug. Die Fahrt dauert zu lang. Der ...
Leserbriefe
Leserbriefe, Ausgabe 29_26
Cabernet-Camper
Weinberg oder Campingstellplatz: ff 26/26 über einen Dorfstreit in Branzoll
Als Obfrau des Heimatpflegevereins Branzoll-Bronzol (HPV) möchte ich eine kurze Stellungnahme zu den verschiedenen Aussagen festhalten. Der HPV setzt sich in verschiedenen Bereichen ein, davon ist ein wichtiges Thema der Ensembleschutz.Der Ensembleschutz in der Gemeinde Branzoll sieht auch den „Erhalt des Weingartens“ vor. Es geht hier nicht um einen Streit zwischen HPV und Gemeinde. Der zentrale Punkt ist, dass die Gemeinde gegen den im Jahr 2004 beschlossenen, eingeführten Ensembleschutz arbeitet, und das, um einem Gemeinderatsmitglied entgegenzukommen.
Das Vorgehen der Gemeinde ist nicht gerechtfertigt. Ein Stück Wald in landwirtschaftliches Grün umzuwidmen und als Begründung im Beschluss anzuführen, dass man so dem Namen „Branzoll an der Weinstraße“ gerecht wird, spricht für sich alleine. Auf einer Seite pflanzt man neue Weinreben an, rodet den Wald und auf der anderen Seite rodet man Weinreben im historischen Ortskern, um einen Wohnmobilabstellplatz zu errichten. Wird hier „Branzoll an der Weinstraße“ berücksichtigt?
Dass der HPV „prinzipiell gegen alles“ ist (so die Aussage von Klaus Kaufmann), verneinen wir entschieden. Der HPV stellt sich gegen Entscheidungen der Gemeinde, wenn der Charakter des Dorfes und der Wille der Bürger nicht berücksichtigt werden. Die Gemeindeverwaltung könnte sich auch Gedanken darüber machen und mit uns in einen Dialog treten.
Den Tourismus mit einem Wohnmobilstellplatz aufzubauen, ist der falsche Weg. Branzoll hat ein großes Potenzial an Geschichte und historischen Gebäuden und kann „touristisch-kulturell“ sehr vieles bieten. Zur Aussage von Herrn Klaus Kaufmann „Wir planen doch kein Atomkraftwerk“ möchte ich sagen, dass bereits vor mehr als 20 Jahren die Familie Kaufmann im historischen Ortskern eine Produktion von Palmöl geplant hatte. Ich glaube, mit dieser Erinnerung kann ich beruhigt sagen, dass sich der HPV mit reinem Gewissen immer gegen einen Wohnmobilabstellplatz im historischen Ortskern in Branzoll stellen wird.
Bruna Corteletti Bertinazzo, Branzoll-Bronzol
Zweifel am Gift
Titelgeschichte in ff 27/26 über die Gefährlichkeit des Spritzmittels Fluazinam
Wenngleich die jahrelangen und wöchentlichen Rundschreiben des „Malser Weges“ im Oktober 2025 eingestellt worden sind, ist die Internetseite www.der-malser-weg.com nach wie vor aktuell. Unter den Rubriken „Pestizide“ und „Wissenschaft“ gibt es über 250 wissenschaftliche Artikel zum Thema „Pestizide“. Besonders die „Zehn Gebote der Pestizidwirtschaft“ sind aktueller denn je. http://youtu.be/dpLc0fchaBs Johannes Fragner-Unterpertinger, Ex-Sprecher des „Malser Weges“
Johannes Fragner-Unterpertinger, Ex-Sprecher des „Malser Weges“
Pro & Contra Sterbehilfe
ff 28/26 über die Frage, wer über das Lebensende entscheiden darf
Ein wirklich real allmächtiger Gott, der Leid, Elend und Ungerechtigkeiten zulässt oder sogar will – wenn es diesen gibt –, wäre ungefähr gleich gütig und barmherzig wie der Teufel (wenn dieser existiert). Was ist mit dem angeblichen freien Willen der Opfer, der Leidenden, Ausgebeuteten und Unterdrückten? Entscheiden diese sich aus freiem Willen dafür zu leiden?
Martin Dissertori, Eppan
Welt, die nicht verbrennt
Leitartikel von Georg Mair in ff 27/26 über die Erderwärmung
Wir werden keine zusätzliche Erwärmung um 3 Grad bekommen, auch keinen Anstieg des Meeresspiegels um 5 Meter. Wir bekommen bis zum Jahr 2100 nur eine Erwärmung um 1 bis 1,4 Grad und einen Anstieg des Meeresspiegels um einen halben Meter. Niemand leugnet den Klimawandel, das Verbrennen von Öl, Kohle und Gas erwärmt das Klima. Aber wir müssen sachlich an den richtigen Schrauben drehen – und drei Punkte erreichen: a) 80 % der PKW-Kilometer auf elektrisch umstellen; b) 80 % der LKW-Kilometer auf elektrisch umstellen; c) 95 % der Heizungen auf erneuerbare Energie umstellen. Damit machen wir genug gegen die Erwärmung und reduzieren den Geldabfluss hin zu Scheichs und Diktaturen. Das ist nebenbei der beste Weg, um Kriegen die Grundlage zu nehmen. Um diese drei Punkte zu erreichen, reicht es, die Steuern auf fossile Brennstoffe kontinuierlich zu erhöhen. Verbrennerverbot, Abschaltung von Stahlwerken, unsinnige Klimaprojekte sind nicht nötig, Schluss mit den Übertreibungen. Wir brauchen weder Journalisten noch Politiker, die Panik verbreiten und Gesetze fordern, die die Menschen einschränken, unseren Wohlstand und die Wirtschaft zerstören wollen. Der Weltuntergang ist abgesagt.
Bernhard Hilber, Bruenck
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