(ul) Während des Zweiten Weltkriegs war der Pazifik Schauplatz der Auseinandersetzung zwischen Japan und den USA und seinen Verbündeten. Nach Ende ...
Leserbriefe
Leserbriefe_37_26
„Ziel nicht erreicht“
Was müssen wir tun, um die Zweisprachigkeit zu verbessern? Interview mit Aldo Mazza in ff 36/26
In das komplizierte Thema der Zweisprachigkeit in der Sanität möchte ich mich nicht einmischen. Aber eine Frage stellt sich mir: Wieso geht die Politik nicht mit gutem Beispiel voran und verlangt als Bedingung für den Einzug in den Landtag die nachgewiesenen Sprachkenntnisse eines B2-Niveaus? Die Dolmetscherinnen und Übersetzer mögen mir verzeihen.
Gerold Rehbichler, Bozen
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Mutig und entschlossen
Glurns sperrt die Stadt für den Verkehr, auf den Passstraßen geht nichts weiter. Leitartikel in ff 34/26
Der Vergleich zwischen der Verkehrsberuhigung in Glurns und dem Projekt am Grödner Joch greift zu kurz. Die beiden Maßnahmen beruhen auf völlig unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen und verfolgen unterschiedliche Ziele.
Während es sich in Glurns um eine verkehrsberuhigte Zone innerhalb eines Ortsgebietes handelt, wie sie in vielen italienischen Städten und Gemeinden anzutreffen ist, arbeitet man am Grödner Joch an der erstmaligen Umsetzung einer Unesco-Verkehrsberuhigungszone. Diese stützt sich auf einen anderen Artikel der Straßenverkehrsordnung und stellt rechtliches Neuland dar, da wir derzeit an der ersten staatsweiten Umsetzung arbeiten.
Ziel der Talschaften Gadertal und Gröden gemeinsam mit dem Land Südtirol ist nicht die Umsetzung einer isolierten Verkehrsmaßnahme, sondern ein Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Verkehr.
Damit ein solcher Schritt langfristig erfolgreich sein kann, braucht es eine solide fachliche und rechtliche Grundlage. Die Verkehrsregelung am Grödner Joch muss einerseits rechtlich Bestand haben und andererseits
von der Bevölkerung, den Betrieben und den Gästen mitgetragen und akzeptiert werden.
Aus diesem Grund wird derzeit an einer digitalen Testphase gearbeitet. Diese dient dazu, Daten und Erkenntnisse zu sammeln, Sperrszenarien zu simulieren und analysieren und die Auswirkungen möglicher Maßnahmen zu bewerten. Alle Beteiligten verfolgen dabei ein Ziel: eine ausgewogene Verkehrsberuhigung der Pass-Straßen am Sellastock, die sowohl rechtlich als auch politisch haltbar ist.
Wer einen nachhaltigen Wandel erreichen will, braucht Mut und Entschlossenheit. Genauso wichtig sind aber eine sorgfältige Vorbereitung, rechtlich belastbare Grundlagen und die Bereitschaft, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Martin Resch. St. Christina
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Peinlich
Buhrufe bei der Pädagogischen Großtagung vor Schulbeginn
Als bei der heurigen Pädagogischen Großtagung Landesrat Philipp Achammer auf die Bühne gebeten wurde, gab es aus einer Ecke Buh-Rufe (gefühlt war es eine Stimme). Mir war nach Fremdschämen zumute.
Ich hoffe, dass wir Lehrerinnen und Lehrer weiterhin gemeinsam für unsere Anliegen und Anerkennung kämpfen, allerdings mit Stil und immer im gegenseitigen Respekt. Eine Haltung, mit der auch unsere Klassenzimmer gefüllt sein müssen, sie hat unsere Gesellschaft nötiger als jegliche fachliche Kompetenz, die wir vermitteln.
Anny Tauber, Brixen
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Covid und Journalismus
Warum die Medien sich für ihre Berichterstattung über die Pandemie entschuldigen sollten
Jene Medien, die mit Steuergeld finanziert oder durch staatliche Subventionen gestützt sind, versagen immer dann, wenn es dringend nötig wäre, besonnen und ausgleichend zu reagieren, anstatt Panik zu verbreiten und Zwietracht zu schüren.
Mit Ausreden und Beschwichtigungen sich hinterher aus der Sache zu schwindeln, hat zwar Tradition, ergibt aber keinen guten Befund. Das einzig Richtige wäre es, die Fehler einzugestehen und um Entschuldigung zu bitten. So würden es aufrichtige Menschen machen.
Erich Kofler Fuchsberg, Naturns/Schlanders
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Die Kluft
Die Distanz zwischen Arm und Reich in Südtirol: Titelgeschichte in ff 36/26
Mit seit 2018 verfallenen Kollektivverträgen hat die Kompatscher-Regierung die unterste Einkommensschicht arm gemacht und die mittleren Einkommen zum sehr gut überlegten Geldausgeben gezwungen.
Gleichzeitig wurden die Landesräte für fragliche Projekte gestopft und man prahlt mit dem Haushalt von über zehn Milliarden Euro als reichste Region Italiens.
Josef Fulterer, Kastelruth
Weitere Artikel
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Was bleibt von Paris?
Vor 80 Jahren wurde mit dem „Pariser Vertrag“ der Grundstein für Südtirols Autonomie gelegt. Doch was ist eine völkerrechtliche Garantie noch wert? Ein Gastbeitrag von Anna Wolf und Josef Prackwieser.
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