Wandertipp

Unsere Liebe Frau im Walde, St. Felix

Der Turm stammt aus romanischer Zeit, die Kirche erhielt ihre heutige Gestalt im 15. Jh. © Oswald Stimpfl
 

Wir sind am Deutschnonsberg, nahe der Sprach- und Provinzgrenze zu den Trentiner Nachbarn. Der immer noch viel besuchte Marienwallfahrtsort „Unsere Liebe Frau im Walde“ liegt auf 1.345 m Meereshöhe, am alten Fernweg, der vom Meraner Raum über das Gampenjoch (1.518 m) in die Lombardei und nach Mailand führte.

Mönche erbauten im Mittelalter an diesem Saum- und Pilgerweg in der Waldeinsamkeit ein Hospiz für die Reisenden und eine Kirche für deren Seelenheil, die Ansiedlung könnte in das 8./9. Jh. zurückreichen. Bereits 1184 wird ein Kloster der „Hospitalier“ erwähnt, einer Ordensgemeinschaft, die wie die Johanniter, Templer oder der Deutsche Ritterorden zur Zeit der Kreuzzüge entstand. 1321 wurden Kirche und Pilgerunterkunft dem Augustinerkloster an der Au in Bozen unterstellt, ab 1807 dem Benediktinerorden. Die Mönche von Muri-Gries in Bozen betreuen bis in unsere Zeit herauf den

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