Flaneid-Autor
Die Flaneider wagten sich in ihrem Drang nach Innovation auch in Bereiche vor, die längst schon drahtlos vernetzt waren.
von Max Adorf
Nach der Jagd auf den Bären kam die Jagd nach dem Förster. Die Flaneider sahen hier Potenzial für die dritte Hälfte der Sommersaison.
Die Flaneider fanden, dass es daheim am schönsten ist. Und hatten damit schon den Grundstein für eine neue Weltordnung.
Flaneid tat alles, um mangelndes Fachpersonal ins Dorf zu holen. Und war bereit, dafür auch einige Hosen runterzulassen.
Flaneid drohte ein Veteranentreffen. Die Gutbürger wollten es nicht sehen, der Bürgermeister nicht gesehen werden.
Dass sich die Welt anders dreht, als man uns weismacht, war den Flaneidern egal. Wichtig war, dass sie sich um Flaneid drehte.
Zum Lernen ist es nie zu spät, und auch im Alter kann man noch einiges von der Jugend abschauen.
Eine Zusammenkunft auf höchster Ebene, und niemand protestiert. Die Flaneider Parteien fühlten sich vernachlässigt.
Als Zufahrten und Pässe geschlossen wurden, sannen die weltoffenen Flaneider auf Gegenwehr. Und fanden den Feind vor der Haustür.
Vom Wetter und den Elementen hängt vieles ab, in Flaneid auch die Machtpositionen.
Alles was wir tun, wird irgendwann bewertet. Nicht nur Schüler empfinden das als Stress.
Wie lang hält man es ohne Spaß und vor allem ohne Flüssigkeit aus? Der Bürgermeister machte einen Versuch an Menschen.
Keine Schützen beim Staatsempfang, aber nicht wegen der welschen Hymne! Hier ist die wahre Geschichte:
Bestellen kann man alles, Patentrezepte sind aber leider schon ausgegangen. Das musste auch die Flaneider Gastronomie einsehen.
Strom ist gut für Umwelt und Seele. Bürgermeister Grüner brachte damit ordentlich Bewegung ins Dorf.
Zur Macht gehört auch Verantwortung. Daran erinnerte die Flaneider Gemeindeführung ihr Volk.
Den siebten Tag zu heiligen, ist schwer, besonders für eine Berufsgruppe, die sich ehrlich dafür einsetzt.
Wie geht ein traditionsbewusstes Volk mit einem nicht gebotenen Feiertag um? Die Flaneider dachten einen ganzen Tag darüber nach.
Was tun, wenn es ums materielle Überleben der Minderheit ging? Der Bürgermeister dachte an globale Lösungen.
Wie der Gemeinderat einmal einen Beschluss der Region wörtlich nahm. Und es dem Bürgermeister eng um den Hals wurde.
Wenn bekannte Gesichter an unerwarteten Orten gesehen werden, dann stellt sich gleich die Standortfrage.
Nicht immer funktioniert in einem Staat alles. Und manches funktioniert nur, wenn es nicht funktioniert.
Auch im Flaneider Rathaus kriselte es. Aber schlussendlich raufte man sich zusammen.
Ein neues Gesetz machte die Bürgermeister zu Sheriffs. In Flaneid siegten letztendlich doch die Stärkeren.
Der Rechnungshof kontrollierte die Ausgaben immer penibler. Und drängte die Gemeindeverwalter damit noch mehr in den Untergrund.
In einer Gemeinde sind nicht immer alle derselben Meinung. Und manche Meinungen dauern etwas länger.
„Je kleiner die kritische Masse, desto kürzer die Halbwertzeit.“ Vizebürgermeisterin Klotz nutzte Einsteins Formel, um ihm Gemeinderat Ruhe zu bewahren.
Jubiläen haben den Nachteil, dass sie immer wiederkehren. Eine Heldenaufgabe sogar für geübte Redner.
Große Zeiten brechen an, daher ist keine Zeit für Kleinkariertes. Geopolitische Gedanken, die auch nach der fünften Jahreszeit noch Gültigkeit haben.
Die Flaneider waren mit allen Nationen im Frieden – wenn sie von außen kamen und Eintritt zahlten.
Der Bürgermeister wollte unbedingt ein Zeichen seiner Größe setzen. Es fiel klein aus. Und ging gleich zu Bruch.
Demokratischer Höhepunkt war die Mitsprache jeder Gemeindefraktion am Geschehen. Dann geschah nichts mehr.
Der Ruf Amerikas nach einer starken Führung war weitum zu hören. Auch Bürgermeister Grüner vernahm ihn.
Wie könnte ein Bürgermeister seinen Beliebtheitsgrad steigern? Durch Arbeit! Für andere.
Schon wieder hatten Lausbuben die Staatsfahne vor dem Rathaus verunglimpft. Sogar der Schützenhauptmann war verschnupft.
Zum Jahresbeginn suchten die Flaneider nach Glück. Und nach jemandem, der es ihnen brachte.
Die Flaneider Gemeindehäupter traten vor die Presse, um zu berichten, was sie getan hatten beziehungsweise was sich getan hatte.
Einen Staat zu führen, ist schwer, aber machbar. Coelestin Unterganzner hatte es aber plötzlich mit einem Kondominium zu tun.
Nach dem Referendum kristallisierte sich im Flaneider Rathaus eine klare Strategie heraus: Es wird weiter verhandelt, auf Biegen und Brechen.
Es wird immer schwieriger, die Bürger über ihre politischen Pflichten aufzuklären. Der Bürgermeister versuchte es mit einem volkstümlichen Druckwerk.
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