„Für den Protest gibt es gute Gründe“
Bildungsforscherin Barbara Gross über wütende Jugendliche, das schlechte Vorbild von Erwachsenen – und mögliche Lösungen.

Freitag, 30. Oktober, kurz nach 10 Uhr: Der Mazziniplatz in Bozen wirkt um diese Uhrzeit wie ein halb voller Pausenhof. Schüler und Schülerinnen verteilen sich in Gruppen über den Platz. Einige halten Plakate in den Händen. Darauf steht: „Fascista stai attento, fischia ancora il vento“, „Nessuno ha il diritto di obbedire“ oder „Meloni, ci senti?“. Nach und nach kommen mehr Schüler und Schülerinnen. Auch Lehrer und Lehrerinnen, Studierende und Leute aller Altersgruppen gesellen sich dazu. Am Ende werden es etwa 800 Demonstranten sein. Aus einem Lautsprecher, montiert auf
Bildungsforscherin Barbara Gross über wütende Jugendliche, das schlechte Vorbild von Erwachsenen – und mögliche Lösungen.
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